Startseite   |    Forschungsprojekt  >  Problemstellung

 

Problemstellung

 

In der Praxis stößt das Innovationscontrolling oft noch verhalten auf Zuspruch. Dies hat mehrere Gründe:

  • Oft wird Controlling fälschlicher Weise mit Kontrolle gleichgesetzt. Kontrolle kann jedoch in innovativen Prozessen sehr schnell zu Kreativitätsbeschneidungen und zu Unmut bei den betroffenen Mitarbeitern führen.
  • Häufig wird nur das als Controlling wahrgenommen, was die Controllingabteilung macht. Die zentrale Controllingabteilung ist jedoch inhaltlich meist zu weit entfernt von den Aufgaben und Problemen kreativer Mitarbeiter. Die Akzeptanz eines zentralen Innovationscontrollings ist daher gering.

Das vorliegende Forschungsprojekt soll zum einen zeigen, dass das Aufgabenspektrum des Innovationscontrollings weit über die bloße Kontrolle hinausreicht. Zum anderen sieht diese Arbeit das Innovationscontrolling nicht an eine Controllingabteilung gebunden. Im Gegenteil, dezentrales Controlling oder Selbstcontrolling ist oft wirkungsvoller. Controllingaufgaben kann/soll jeder, der am Hervorbringen von Innovationen beteiligt ist, ausführen.

In der Theorie ist die Diskussion zum Thema Innovationscontrolling erst am Anfang. Es besteht noch ein erheblicher Forschungsbedarf, um wertvolle Gestaltungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis aussprechen zu können. Dies soll sich mit diesem Forschungsprojekt ändern.