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Controlling als Systembildung

Die Koordination wird im deutschsprachigen Raum von vielen Autoren als die zentrale Controllingaufgabe angesehen. Horváth unterscheidet dabei in systembildende Koordination und systemkoppelnde Koordination. Unter systembildender Koordination versteht er „die Schaffung einer Gebilde- und Prozessstruktur, die zur Abstimmung von Aufgaben beiträgt.“ (Horváth 2002) Das System wird dabei in Subsysteme heruntergebrochen, wobei die Differenzierung in erster Linie nach funktionalen Kriterien erfolgt (d.h. ähnliche Aufgaben werden in einem Subsystem zusammengefasst). Durch konkrete Zuordnung und Verknüpfung von Aufgaben, Personen und Sachmitteln können in weiterer Folge institutionale Subsysteme gebildet werden.

Gegenwärtig existiert nach Wissen des Autors keine Literatur, die sich explizit mit der systembildenden Koordination im Innovationssystem als Controllingaufgabe auseinandersetzt. In der Literatur ist generell ein Defizit feststellbar, was das Modellieren des gesamten Innovationssystems anlangt. Dieses Forschungsprojekt soll dazu beitragen, diese Forschungslücke zu schließen.

Aus bereits dargelegten Gründen verfolgen wir in dieser Arbeit einen top-down approach. Horváth bezeichnet diesen Ansatz als „Zwiebelmodell“, „bei dem die Phasen der Systementwicklung mit den Schalen einer Zwiebel vergleichbar sind“. (Horváth 2002) In unserem Fall ist die erste Phase der Systementwicklung die Beschreibung des Innovationssystems als Ganzes. In der zweiten Phase wird in diesem Forschungsprojekt das Innovationssystem nach zwei Kriterien in vier Felder aufgeteilt. Diese Felder sollen in der dritten Phase weiter in funktional homogene Aufgabenbündel, die wir als Subsysteme des Innovationssystems bezeichnen, untergliedert werden. (siehe Ergebnisse im Unterpunkt Innovationssystem)